Hiroshima-Nagasaki-Park,
Aachener Weiher II
16. Februar 2018

Etappe Nr. 255, Länge: 1,1 km, Gesamt-Km: 959,9

Heute gibt es eine kleine arithmetisch-geo­me­trische Ode an den Aachener Weiher:

 

Zweihundert mal zweihundert,
das ist einfach, das sind vier.
Wovon? Ja von diesen Dings, da: Hektar,

mal einen Meter hoch im Schnitt,
man kann ja fast drin steh’n,

das ist ’ne Menge, und was das erst mal wiegt!
Einmal um die Erde, so viele Kubikmeter sind’s,
son Kasten Wasser: einmaleinmalein Meter (hoch 3),
das ist ’ne Tonne, das wiegt schwer.
Also, wie viel, Herr Ingenieur?

„In 80 Tagen um die Welt,
in 10 Jahren durch Ganz Köln,

mal Ypsilon, den Weiher dann im Sinn,
ich schätze: janz schön vill,
wenn ich nicht spinn’!

Ich leg mich fest,
so ganz konkret, so ungefääähr:

VIER Eifeltürme, das ist schon schwer.
Keine weiteren Fragen? Wie schön,
dann Ihnen noch einen guten – öhm – Tag!“

 

Wer meinem Gedicht nicht folgen mag, schau’z einfach die Bilder an, die wer­den dem Weiher auch gerecht. Sie stammen nicht alle vom Freitag, aber die meis­ten. Es ist ja auch nur eine kleine Huldiung, weil ich ihn so gerne mag, den Weiher, den Aachener!


Schönstein-, Senefelder-, Landmann-, Gott-
fried-Daniels-, Heidemann-, Arnimstraße
27. Januar 2018

Etappe Nr. 254, Länge: 4,6 km, Gesamt-Km: 958,8

Ich kratze nur ein ganz kleines Bizzle am Blücher­park und werde mit einigen tollen Borken belohnt. Dafür tapere ich vorher durch Neuehrenfeld, das von der schräg stehenden Sonne in kontrastreiche Stra­ßenscheiben geschnit­ten zu sein scheint. Der Park misst heutzutage ~ 18 Hektar, vielleicht lerne ich dadurch endlich, wie groß dieses mir nicht eingängige Maß – ha – in Wirklichkeit ist. 100×100 m², ist doch ganz einfach.


Glas-, Philipp-, Kepler-, Reis-, Neptunstraße, Neptunplatz, Geissel-, Körnerstraße
14. Januar 2018

Etappe Nr. 253, Länge: 3,9 km, Gesamt-Km: 954,2

Los geht‘s, 2018, stramm Richtung 1000 km!

Ehrenfeld begeistert mich immer wieder mit sei­nen bunten Ecken und herunter­ge­kom­menen Hauseingängen, hier finden sich noch letzte Exemplare von messing­be­schlagenen Haustüren mit gekachelten Wänden, ebenso emaillierte Tür­griffe. Leider schwin­den diese ar­chi­tek­tonischen Kost­barkeiten, hauptsächlich ersetzt durch langweilige moderne Häss­lichkeiten. Die Mischung scheint noch aus­gewogen, aber der Trend geht eindeutig in die falsche Richtung.

In Ehrenfeld besuche ich zudem meinen lieben Freund Trutz, den Erschaffer des Wurstelefanten. Diesen wunderbaren Künst­ler findet man sonntags abends im Metronom*, Jazzschallplatten und Bier auflegend!
*dat is übrijens net in Ihrefeld!


Simrock-, Thebäer-, Barthel-, Roß-, Stuppstraße25. November 2017

Etappe Nr. 252, Länge: 3,0 km, Gesamt-Km: 950,3

Ein kleiner Happen Ehrenfeld am Samstag Nach­mittag, und zack: dunkel!

Aus dem Leben der Pantoffeltierchen:


Sachsenbergerstraße, Mülheimer Hafen, Katzenbuckelbrücke, Karl-Theodor-, Windmühlen-, Wallstraße1. November 2017

Etappe Nr. 251, Länge: 4,4 km, Gesamt-Km: 947,3

Nicht so spektakulär wie die letzte Tour ist der Hafenrundgang in Mül­heim trotzdem eine „Reise“ auf die Schäl Sick wert: das Wasser im Becken ist heute teilweise spiegelglatt, knal­liger Lack und Rost in allen Stadien des Ver­falls duplizieren sich vertikal, bis dann ein Vierer ohne Steuermann hin­durchrudert oder der Kormoran Wellen beim Fischen erzeugt.

Die Sonne verschwindet langsam in gelbem Dunst, es sind nur wenig Leute unterwegs – wobei auf den Schiffen auch am Feier­tag geschäftiges Getakel stattfindet –, es ist wunderbar ruhig und die Atmo­sphäre verdichtet sich zu einem gelb-orangenen Spiegel mit bunten und braunen Tupfern, ganz ganz wunderbar!

Wenn ich so lange rumtrödele und 1000 Fotos schieße, dann fällt der Rest der Etappe fast zwingend in die Finsternis, wobei sich der Mond in dem Moment zeigt, als ich die Katzenbuckelbrücke über­quere und ge­gen­über die Sonne am Ver­schwinden dran ist, wie man hier sagt. Die Wallstraße zieht mich an, weil ich in Wolfenbüttel in der gleichen Straße zur Schule ging. Das ist hier quasi Alt­stadt Mülheims, leider total zugeparkt.

Ps.: Ahoi!


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