Brüsseler -, Lütticher -, Flandrische -, Maastrichter -, Utrechter Straße, Brüsseler Platz, Neue Maastrichter -, Antwerpener -, Spichern-, Werder-, Herwarthstraße, Dorothee-Sölle-, Hans-Böckler-Platz, Venloer Wall, Franz-Hitze-, Peter-Dedenbach-, Kreutzer-, Ludolf-Camphausen-Straße19. November 2016

Etappe Nr. 220, Länge: 7,9 km, Gesamt-Km: 800,5

800,5 km!

Damit wäre ich Luftlinie ungefähr an der Spitze von Dänemark. Das finde ich stark, zu Fuß bis ans Ende von Dänemark! Um dieses Etappenziel zu erreichen pflüge ich mich durch das Belgische Viertel, welches ja anfänglich zur schnellen Berechnung der Gesamtdistanz diente. Und zack, ist es weg! Quasi im Vorbeigehen inhaliert. Wobei mich die Kälte zum Ende hin stark hat abbauen lassen, aus dem Inhalieren wurde eher ein Dahinschleppen. Der Vielfalt und Buntheit dieses Veedels wird ein Spaziergang natür­lich nicht gerecht.

Samstag Nachmittag, da ist es richtig voll. Und im schwindenden Mischlicht komme ich zu der Erkenntnis:
„Yellow is the new orange!“


Walking outside the box: Stadtwald und Decksteiner Weiher29. Oktober 2016

Etappe Nr. 219, Länge: 10,2 km, Gesamt-Km: 792,6

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Ich wollte einmal losziehen, ohne vorher detail­liert einen Plan zu machen. „Thinking outside the box“ ergab einen der besten Spaziergänge meines Lebens, Top 3 auf jeden Fall! Dazu musste ich nur bei bestem Wetter 10 km durch den Stadtwald und einmal um den Decksteiner Weiher tapern. Ich nahm mir keine großen fotografischen Ziele vor, da ich im Vorhinein schon entschieden hatte, ein Best-of zu veröffentlichen von dem ganzen Material, das sich in den letzten 15 Jahren von der Gegend angesammelt hat. Ihr seht also quasi 15 Jahre „ab und zu“ zur rechten Zeit am rechten Ort sein kom­primiert in einem Spaziergang. Trotzdem konnte ich noch ein paar schöne Stimmungen einfangen:

So, warum war dieser Spaziergang so genial? Ich zähle kurz auf, was ich noch sah: ~ 20 Kanadagänse beim Grasen. Haubentaucher. Fünf fauchende Heiß­luftballons. Um die 50 Schwäne. Einer SCHWARZ! Nur durch Abwarten kam letzterer von der Teich­mitte in Foto­grafiernähe geschwommen! Balzende Schwäne, die sich fliegendermaßen über den Teich jagten. Ein riesiger Fisch, der komplett aus dem Wasser sprang. Der war mindestens sooooo groß! Ein röhrender Hirsch im Wild­tiergehege. Weitere 40 Kanadagänse, die in zwei Gruppen durch die Dämmerung wat­schelten und tröteten. Reicht‘s?

Jetzt also zu Fotoauswahl, und wie es der Zufall will sind es zwölf Bilder geworden. Deswegen biete ich für 2017 individuelle Fotokalender an: sagt mir was das Thema sein soll (zur Auswahl stehen: Tiere/Borke/Blätter/Lack & Rost/Ganz Köln) und das Format (A4 hoch oder quer, größer auf besondere Anfrage), dann habt Ihr den bis Weihnachten im Briefkasten. Kosten: 35,- € (incl. Versand). Bitte eine Mail an mich bis spätestens Nikolaus schicken. Hurtig!


Metzer Straße, Kartäuserhof, Kartäusergasse, Isabellen-, Jakob-, Quentel-, Rosen-, Joseph-, Landsbergstraße, Achtergäßchen, Im Dau, An St. Katharinen, Katharinenhof, Arnold-von-Siegen-Straße, Spielmannsgasse, Karl-Berbuer-Platz, Ulrichgasse
14. Oktober 2016

Etappe Nr. 218, Länge: 4,5 km, Gesamt-Km: 782,4

Kreuz und quer durchs Vringsveedel. Übri­gens, das Achtergäßchen hat seinen Namen von altköl­nisch „hinter“ der Severin­straße, also so etwas wie „achtern“! Achtung Nerdwitz: „Im DAU“ möchte ich aber nicht wohnen.

Los geht‘s:


Vorgebirgsglacisweg, Kierberger-, Schwalbacher Straße, Rosenzweig-, Zollstocksweg, „Höninger Weg, Weg B“, Paul-Nießen-Straße7. Oktober 2016

Etappe Nr. 217, Länge: 5,1 km, Gesamt-Km: 777,9

Neben ein paar meiner Lieblings-Straßen­namen mit Fugen-S (Vorgebirgsglacis- und Zollstocksweg) und dem sagenhaften „Hö­ning­er Weg, Weg B“ erhasche ich ein Alpenglühen (Foto #8), da können sich die Alpen aber warm einpacken! Aus Er­mangelung an Bergen glü­hen hier halt die Hoch­häuser.

Den „Hö­ninger Weg, Weg B“ erreiche ich leider schon fast im Dunkeln: das ist ein größeres Areal mit Werkstätten, Hallen und anderen schwer identifizierbaren Objekten, hier lagert Einiges. Trotz der Tageszeit höre ich es Hämmern, Musi­zieren und dann doch Feierabend­bier­auf­machen, es erinnert mich stark an das Hauptquartier der drei ???*. So erkaufe ich die schöne Licht­stimmung durch den Sonnenuntergang mit späterer Fin­sternis, den Weg B muss ich unbedingt noch mal bei Tageslicht auf­suchen.

* Yep, drei mal drei Fragezeichen, das Original heißt übrigens „The Three Investigators“.


Leichweg, Derkumer -, Hugo-Efferoth-, Vernicher -, Albert-Schweizer-, Haus-
weiler-, Weilerswister -, Bliesheimer -, Raderthaler -, Fritz-Hecker-Straße, Marienhof, Neuenahrer -, Landskron-
straße, Lackgässchen
3. Oktober 2016

Etappe Nr. 216, Länge: 5,0 km, Gesamt-Km: 772,8

Ich bin in letzter Zeit durch einige neu gebaute Siedlungen gekommen. Bitte, wie viele Wohnungen fehlen in Köln? 50.000? Ich überschlage mal kurz … das waren ungefähr 500, an denen ich heute vorbeigetapert bin. Das ist gerade EIN Prozent! Und bei dem Run auf Wohnraum sind vermutlich die Neubauten schon bewohnt, bevor sie fertig sind.

Anprangern, diesen Zustand? Jawohl! Ich sehe viele Flächen, die offensichtlich schon lange nicht bebaut sind und das aus irgendwelchen Gründen auch nicht werden. Aber Bauen in Köln: schwierig, schwierig.

Dann überlege ich doch lieber, wo das TAL in Raderthal ist, bestimmt nicht das auf Foto #12. Ach, das war ein ehemaliges Fluss­bett des Rheins? Da draußen?


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