Johannis-, Altenberg-, Brandenburger -, Jakordenstraße, An der Linde, Unter Kahlenhausen, Clever Straße, Riehler Platz,
Am Zuckerberg, Hülchrather Straße
22. September 2017

Etappe Nr. 246, Länge: 3,6 km, Gesamt-Km: 922,6

Hinterm Hauptbahnhof, zwischen Turiner /Riehler Straße und dem Rhein ist eine Gegend, die nicht nur gen Fluss vertikal abfällt, sondern eine Fülle an Kanz­lei­en, Hotels (so viele Hotels …) und öffentlichen Institutionen bietet. Mir ist allerdings noch nie der brutale Be­tonkasten der Hochschule für Musik und Tanz auf­ge­fallen, wobei das doch ein paar Begegnungen erklären würde: junge Menschen, die Instrumente transpor­tie­ren, wollen dort eher nicht zur Phil­harmonie (später vielleicht).

Dann gehe ich weiter stadtauswärts und stehe im Park am Ring plötzlich vor dem „Kronleuchtersaal“, so weist es ein Schild aus. Nanu? Keine Kronleuchter, ge­schweige denn ein Gewölbe diese auf­zuhängen? Stattdessen ein kleiner, un­auffälliger Beton­kasten mit Tür. Aha, es geht in den Untergrund, so eine Führung muss ich irgendwann mitmachen! Eine weitere Station zur Abwasser­land­schaft findet sich dann am Weinberg (Foto #11).


Aquino-, Sudermann-, Schilling-, Sedan-,
Belfort-, Merlo-, Lent-, Grabbe-, Adam-Wrede-Straße, Johannes-Giesberts-Park, Klein-
gärtnerverein Hoffnung e.V., Nordpark, Duisburger -, Eichhorn-, Allensteiner -, Schlenderhaner Straße
16. September 2017

Etappe Nr. 245, Länge: 6,3 km, Gesamt-Km: 919,0

Zuerst plane ich Rhein ein, um einen mög­lichst freien Blick auf die tollen Wolken zu haben. Das gestaltet sich schwierig – fotomäßig –, aber der Rhein beruhigt ungemein. Dann sind noch ein paar Parks auf dem Plan, herbstmäßig. Aber der lässt sich noch nicht blicken, keine gefärbten Blätter. Nur dunkelst gefärbte Wolken, die mich dann doch ganz am Ende zum Unterstellen zwingen.

In der Gegend mit den orangenen Häusern (Bild #10) fällt mir auf, wie kurz der Weg zwischen arm und reich ist, da muss man nur einmal die Straße überqueren, und schon werden aus trostlosen Mehr­familienkästen geklinkerte Häuschen in einer Spielstraße. Krass.


Goldgasse, Kölner HBF, Heinrich-Böll-, Frankenplatz, Konrad-Adenauer-Ufer,
An der Münze, Wörth-, Weißenburgstraße, Reichensperger-, Prälat-Otto-Müller-Platz
30. August 2017

Etappe Nr. 244, Länge: 4,8 km, Gesamt-Km: 912,7

Hallo neues Handy! Hallo Hauptsponsoren, meine lieben Eltern, ich danke Euch vielmals! Ciao altes Handy, mehr als 900 km und ungefähr 25.000 Fotos hast Du schon geschafft!

Neues iPhone bedeutet bessere Kamera, bessere Fotos, mehr Fotos? Wollt Ihr noch mehr Fotos? Ich kann Euch nicht hören …


Hohenzollernbrücke19. August 2017

Etappe Nr. 243, Länge: 2,1 km, Gesamt-Km: 907,9

Zuerst fange ich die Hohenzollernbrücke von der Deutzer Brücke aus ein, da sind zwei Panoramen. Für das zweite und um die tollen Wolken, die mir auf dem Hinweg auffallen, besser betrachten zu können, fahre ich erst auf den KölnTriangle-Turm. Da oben bin ich von Regenwolken umzingelt und auch mitten­drin, werde komischerweise aber kaum nass. Es ist kein Dach oben drauf, aber auf der Leeseite kommen durch den Wind kaum Tropfen an. Meine Hoffnung, dass bei Regen niemand auf der Hohen­zollern­brücke sei löst sich in H2O auf, aber es hat sich merklich geleert. Mit nassen Füßen umrunde ich die Brücke incl. Abtauchen auf der Domseite, da muss man unter der Eisenbahn hindurch.

Und damit kommen wir zu den Anfängen so­wohl meiner Zeit in Köln als auch meiner Obsession für Gerüste mit Planen, siehe die drei S/W-Fotos am Schluss. Die sind von 1990 (oder ‘91 (oder noch später, wer beschriftet denn seine Negative kon­se­quent?)), aufgenommen von der Deutzer Brücke mit meinem treuen 500er Beroflex auf 35-mm-Film. Damals war die Hohen­zollern­brücke eingepackt, weil sie saniert wurde.

„Hohenzollern-Wrap 1990 – I – III“:


Melaten-Friedhof11. August 2017

Etappe Nr. 242, Länge: 3,1 km, Gesamt-Km: 905,8

Herbst 1990: mit einem Kommilitonen auf dem Weg zu einer Fotoausstellung habe ich mich bei Kälte, Regen und nahender Finsternis auf Melaten verlaufen, ganz tolle Idee, diese Abkürzung. Umso weniger verfehlt der überlebens­große Sensenmann seine Wirkung, der plötzlich furchterregend hinter einer Biegung unter den Bäumen steht. In der Rechten eine Sanduhr, in der Linken eine riesige Sense, so wartet er nicht nur auf ver­ängstigte Studenten in der Großstadt.

Heute, „Sommer“ 2017: statt Sonnenschein ist wei­terhin Regen angesagt, deswegen wapp­ne ich mich mit passender Aus­rüstung, um ihn wiederzusehen, den Sensenmann. Diesmal bin ich vorbereitet, es regnet auch nur ein paar Tropfen. Aber der Friedhof an sich ist so grün, finster und feucht, zudem wenn man so oft seinen eigenen Nachnamen sieht, so bin ich schon etwas „durch“, als ich zu ihm gelange. Während ich versuche, mich beim Foto­grafieren mög­lichst unauf­fällig zu ver­hal­ten, sausen um mich herum die Fried­hofs­gärtner mit ihren grünen Ge­fährten und dazu diverse Radfahrer, die nicht alle zum Personal gehören können. Trotzdem ist es überaus ruhig – mal von den Rufen des Bussards abgesehen –, friedlich und beängstigend schön hier.


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