Bernhard-Feilchenfeld-, Sibille-Hartmann-, Hertha-, Theophano-, Brunnenstraße, Theophanoplatz, Irmgard-, Bauerbank-, Brems-, Homburger -, Heinrich-Brüning-Straße, Vorgebirgsplatz, Vorgebirgspark
27. Mai 2016

Etappe Nr. 198, Länge: 5,3 km, Gesamt-Km: 641,4

Das eigentliche Abenteuer beginnt nach dem Zick-Zack durch Zollstock, bei dem ich noch völlig ahnungslos bin: ich habe zwar eine Regen­jacke dabei, aber doch nicht zum Benutzen! So vertüdele ich die entschei­denden zehn Minuten, die mir auf dem Nachhauseweg fehlen, im Vorge­birgspark, bewundere dort die Wolken, komme nicht in die Nähe der kreischenden Sittiche, die immer auf der anderen Seite des Parks unterwegs sind, um dann – gerade als ich mich auf‘s Rad setze – die ersten Tropfen zu spüren. Ich stelle mich kurz unter, fahre weiter, um mich dann länger unter einer der vielen Eisenbahnbrücken aufzu­halten, weil es da richtig losgeht. Für die nächsten anderthalb Stunden stecke ich in einem Gewitter fest, das sich gewaschen hat! Und zwar unter sich kreuzenden Eisen­bahnbrücken, so dass auch noch alle paar Minuten ICEs, Nahverkehrs- und Güterzüge über meinen Kopf hinwegdonnern. Was für ein Spektakel!


Münstereifeler -, Nikolaus-, Rupprecht-, Spee-, Redwitzstraße, De-Noel-Platz
12. Mai 2016

Etappe Nr. 197, Länge: 2,8 km, Gesamt-Km: 636,1

Nikolausstraße, das ist genau meine Stra­ße. Ach, die Liste der bekannten Namens­träger ist ja gar nicht soo kurz. Und mein Knecht? Füttert gerade die Rentiere.


Poller Kirchweg, Müllergasse, Maifischgasse, Weidenweg, Alfred-Schütte-Allee4. Mai 2016

Etappe Nr. 196, Länge: 6,8 km, Gesamt-Km: 633,3

Die Müllergasse führte mal zu einer Wind­mühle. Aber Maifisch? Noch nie gehört. Das ist ein fast ausgerotteter Speisefisch, der von den Pollern früher gar köstlich zubereitet wurde. Jetzt wird versucht, diese Art wieder anzu­siedeln.


Am Neuenhof, Rolandswerther -, Rodderberg-, Hirz-, Wolbers-, Scherfgin-, Friedrich-Engels-, August-Macke-, Heinrich-Nauen-, Johannes-Greferath-, Robert-Seuffert-, Franz-Marc-, Lehmbruckstraße22. April 2016

Etappe Nr. 195, Länge: 4,7 km, Gesamt-Km: 626,5

Diese Etappe ist kein Lückenbüßer, son­dern ein Lückenfüller. So fülle ich rechts­erum und links­erum die Lücken in dieser recht kleinteiligen Gegend. Ich versuche in der Hirzstraße nicht an Hape Kerkeling zu denken, und natürlich bin ich in der Straße eines meiner Lieblingsmaler – Franz Marc – etwas enttäuscht, aber sicher, sicher, das ist nur ein Straßenname. So wie der Rheinische Expressionismus eher ein Le­bens­gefühl bezeichnete als eine Kunst­richtung. August Macke und Heinrich Nauen gehörten dazu, auf deren Spuren ich in dem kleinen Malerviertel östlich der Luxembur­ger Straße wandele.


Maarweg, Äußere Kanalstraße, Escher Straße, Heckhofweg, Lindweilerweg, Robert-Perthel-Straße9. April 2016

Etappe Nr. 194, Länge: 11,0 km, Gesamt-Km: 621,8

Diese Route ist schon lange ausbaldowert, eine vom Typ „mehr als 10 km, am Stück, nicht ver­winkelt“. Und sie hält, was sie verspricht, insbesondere der menschenleere Heckhofweg, der ist richtig schön. Warum da niemand ist verstehe ich nicht recht, viel­leicht ist es zu jottwehdeh. Ach stimmt, die sind alle bei Ikea, die Autos sind mir alle entgegengekommen. Ist mir nur lieb!


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