Sachsenbergerstraße, Mülheimer Hafen, Katzenbuckelbrücke, Karl-Theodor-, Windmühlen-, Wallstraße1. November 2017

Etappe Nr. 251, Länge: 4,4 km

Nicht so spektakulär wie die letzte Tour ist der Hafenrundgang in Mül­heim trotzdem eine „Reise“ auf die Schäl Sick wert: das Wasser im Becken ist heute teilweise spiegelglatt, knal­liger Lack und Rost in allen Stadien des Ver­falls duplizieren sich vertikal, bis dann ein Vierer ohne Steuermann hin­durchrudert oder der Kormoran Wellen beim Fischen erzeugt.

Die Sonne verschwindet langsam in gelbem Dunst, es sind nur wenig Leute unterwegs – wobei auf den Schiffen auch am Feier­tag geschäftiges Getakel stattfindet –, es ist wunderbar ruhig und die Atmo­sphäre verdichtet sich zu einem gelb-orangenen Spiegel mit bunten und braunen Tupfern, ganz ganz wunderbar!

Wenn ich so lange rumtrödele und 1000 Fotos schieße, dann fällt der Rest der Etappe fast zwingend in die Finsternis, wobei sich der Mond in dem Moment zeigt, als ich die Katzenbuckelbrücke über­quere und ge­gen­über die Sonne am Ver­schwinden dran ist, wie man hier sagt. Die Wallstraße zieht mich an, weil ich in Wolfenbüttel in der gleichen Straße zur Schule ging. Das ist hier quasi Alt­stadt Mülheims, leider total zugeparkt.

Ps.: Ahoi!


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