Severinsbrücke: „Riding the storm“12. Mai 2017

Etappe Nr. 232, Länge: 3,9 km, Gesamt-Km: 851,9

Für Abenteuer muss man rausgehen. Und etwas Glück haben. Ich besichtige die Severins­brücke, es sieht etwas nach Regen aus, aber am Anfang merke ich nicht die Bohne, was da später dräut. Auf der Südseite geht es hoch auf die Brücke, von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf die Kranhäuser mit dem Hafen. Sonn schink. Foto Foto Foto, kuck kuck, staun staun. So brauche ich fast eine Stunde bis zur Mitte, es wird ziemlich heiß, hoch über dem Rhein sieht man bis zum Siebengebirge. Und da ist es richtig finster. Und das zieht gaaanz knaaapp an mir vorbei. Die Stadt ist zweigeteilt: rechts von mir im Süden tobt finsterster Regen, links von mir scheint die Sonne.

Auf dem Rückweg habe ich die Situation vor Augen, die sich in den letzten zwei Stunden in meinem Rücken aufgebaut hat. Ich bin elektrisiert von den auf mich zurollenden Naturgewalten, der Lärm der Straße und das Wackeln der Brücke durch die Bahn tun ihr Übriges. Und trotzdem habe ich bis kurz bevor ich die Brücke verlasse das Gefühl, dass es mich nicht erwischt. So wie man ein Gewitter von drinnen in Ruhe betrachten kann; bloß hier bin ich draußen, genau am Rand, unter freiem Himmel. Und habe Glück!

An der Severinsstraße stelle ich mich schließlich unter und warte eine knappe Stunde, um dann bei Regen-der-nicht-nass-macht nach Hause zu gondeln.


Deutzer Brücke, Kennedy-Ufer, Rheinboulevard, Hermann-Pünder-, Urbanstraße, Kennedyplatz
6. Mai 2017

Etappe Nr. 231, Länge: 3,4 km, Gesamt-Km: 848,0

Normalerweise suche ich nicht die Men­schenmenge, da ich aber nicht sicher bin, wie lange der Eiffelturm am Rhein steht (für die Dauer der Eishockey-WM 2017), besichtige ich in einem Aufwasch die Deutzer Brücke (in derem Inneren ich auch schon war, falls sich die Gelegenheit dafür ergibt sollte man sie auf jeden Fall nutzen!), den Rhein­boulevard und damit den für mich bisher blinden Fleck zwischen den beiden Brücken. Trotz des zusätzlichen Auf­triebs durch besagte WM – gespielt wird in der Lanxess-Arena – ist alles ange­nehm entspannt, auf den Terassen am Kennedy-Ufer kann man das närrische Treiben ganz toll beobachten, und wenn man genug hat schnappt man in der Grünanlage hinterm LVR und Alt St. Heribert Luft.


Auf dem Ginsterberg, Ginsterpfad, Pallenbergheim, Pallenbergstraße30. April 2017

Etappe Nr. 230, Länge: 4,7 km, Gesamt-Km: 844,6

Ich erklimme den Ginsterberg (die Höhe ist nicht der Rede wert) zu Ehren von Ueli Steck, einem meiner Idole, der heute am Nuptse (Khumbu-Region direkt am Everest) tödlich verunglückt ist. Ueli hat neben diversen Höchstleistungen in den Bergen z.B. alle 4000er in den Alpen innerhalb von 61 Tagen bestiegen.

Wegen Abenteurern wir Dir, Ueli, kom­men Leute wie ich überhaupt auf die Idee für so etwas wie »Ganz Köln«. Du fehlst schon jetzt, Swiss Machine! R.I.P.


Seilbahn, Rheinpark, Tanzbrunnen, Kennedy-Ufer und KölnTriangle17. April 2017

Etappe Nr. 229, Länge: 1,7 km, Gesamt-Km: 839,9

Mit der Familie an Ostern erst in die Flora (kenn ick ja scho‘), dann ganz bequem mit der Seilbahn nach Deutz, dort durch den Rheinpark zum Köln­Triangle. Im Mongo‘s gestärkt (ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Insekten gegessen – abgesehen von dem Regenwurm in der achten Klasse die ungewöhnlichsten Viecher auf meinem Teller – wirklich gut!) und dann mit dem Aufzug hoch auf die Aussichtsplattform in 100 Meter Höhe. Das kann ich alles nur wärmstens empfehlen!


Skulpturenpark und Flora31. März 2017

Etappe Nr. 228, Länge: 3,1 km, Gesamt-Km: 838,2

Sommer am letzten Märzentag. Ich nehme die volle Dosis: Skulpturenpark und Flora. So gibt es heute keine Häuser und Straßen und auch keinen Rost zu sehen, sondern nur Tiere und Pflanzen. Ich bin begeistert!

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