Mathias-Brüggen-Straße13. Juli 2017

Etappe Nr. 238, Länge: 4,1 km, Gesamt-Km: 888,8

Genau geplante Punktlandung:
888,8 Kilometer!

Kleine Fotoserie: „Phase : Farser“


Wippermann-, Kasernen-, Johann-Classen-, Engels-, Kurze -, Peter-Stühlen-, Höfe-, Breuer-, Hollwegh-, Kant-, Franklin-, Martha-Mense-, Heinrich-Bützler-, Christian-Sünner-, Wiersbergstraße23. Juni 2017

Etappe Nr. 237, Länge: 6,4 km, Gesamt-Km: 884,7

Ich fräse mich kreuz und kwer durch Kalk. Im Blauen König trinke ich eine Cola, da war ich vor mehr als 15 Jahren das letzte Mal. Unveränderte Empfehlung. Südlich der Kalker Hauptstraße wird es industriell, dort liegt vieles brach, da könnte ich tage­lang rumlaufen. Und (Rupertus) Hollwegh? Dieser merk­würdige Straßenname führt mich zu der Ge­schichte der Sprengung von St. Urban, auf kölsche Art, anno 1632.


Erna-Scheffler-, Corinto-, Cork-, Vorster-, Josephskirch-, Bertram-, Remscheider-, Klaproth-, Walter-Blickhäuser-, Kopernikusstraße, Newtonweg, Rudolf-Clausius-, Hertzstraße17. Juni 2017

Etappe Nr. 236, Länge: 7,9 km, Gesamt-Km: 878,3

Es ist der 17. Juni 2017, ich mache das erste Foto um 17 Uhr (ohne es zu wissen oder beabsichtigt zu haben), und das keine 100 Meter entfernt von der Straße des 17. Juni. Da war ich aber vor zwei Wochen schon, das hätte ich auch besser timen können, ich Hirnie. Für den Lichtfinger, der aus den Wolken auf den Dom zeigt, habe ich nicht die richtige Brennweite dabei, ich habe extra die längste Brennweite eingepackt, damit ich eventuell noch eine bessere Perspektive bekomme, die mich letzte Woche so be­geistert hat, nämlich die Autobahn Rich­tung Zoobrücke. Und diese Brennweite ist zu lang, das Lichtspiel passt nicht drauf. Mannmannmann. Ein Handyfoto davon bekommen also nur die News­letter-Abon­­nenten, ebenso die Auflösung, worum es sich bei der Fotostrecke „Flaschen­grün I – VI“ handelt, s.u. Der News­letter lohnt sich also!

„Flaschengrün I – VI“


Marie-Curie-, Kunft-, Wipperfürther -, Bertram-, Solinger -, Waldecker Straße, Gothaer Platz, Weimarer Straße, Koburger -, Weimarer -, Geraer Platz, Geraer Straße, Höhenberger Kirchweg
10. Juni 2017

Etappe Nr. 235, Länge: 5,5 km, Gesamt-Km: 870,4

Ein Freund wollte mich auf der linken Rheinseite besuchen, er kannte den Weg mit dem Auto aus Ostfriesland nur nach Köln-Kalk, also rechts­rheinisch. Ich sagte ihm, er solle einfach nicht in Kalk von der Autobahn abfahren, sondern weiter geradeaus über die Zoobrücke über den Rhein und dann da und dortlang. Er rief mich von unterwegs an, er wäre meinen Instruktionen genau gefolgt und jetzt in Deutz. Nach der Kalker Ausfahrt sei er ewig auf der Brücke gefahren (siehe Bild #9) und dann irgendwann runter. Ich fragte, wieso er denn dann in Deutz sei. Ob er denn über die Brücke gefahren sei. „Ja. Kilo­meterlang.“ Aber Deutz sei immer noch die falsche Rhein­seite. Ob er denn über diesen großen Fluss gefahren sei. „Ähm, hrmhrm, nee, okay, melde mich wieder …“

Diese Anfahrt erkunde ich (in der anderen Richtung), meine alte Heimat Kalk am Rande streifend – hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein –, in Buchforst durch einen 300 Meter langen Tunnel unter der Eisenbahn durch … Wow! Auf den Brücken hat man tolle Perspek­tiven, der Tunnel ist ein Abenteuer für sich – so dicht an den Autos –, in Hö­hen­berg dann wirklich schöne Reihen­häuser: die falsche Rhein­seite ist nicht so falsch!


Barcellona-Allee, Istanbulstraße, Straße des 17. Juni, Walter-Pauli-, Deutzer Ring3. Juni 2017

Etappe Nr. 234, Länge: 3,3 km, Gesamt-Km: 864,9

Manchmal geht es einfach nicht weiter.

Normalerweise finde ich auf meinen Streif­zügen vor­bildliche Fußwege vor, damit kommt man eigentlich überall hin in der Stadt. Aber manchmal steht man nur vor Zäunen und Autobahnen, von wo aus man die Größe des nicht zu betretenden Areals gar nicht überschauen kann. Im Neubaugebiet auf dem ehemaligen CFK-Ge­lände herrschen Kreisverkehre und riesige Kaufhäuser vor, bis man an den Rand der Zoobrücke, des Helikopterhügels und des Eisen­bahn­ge­län­des in Deutz kommt. Der Weg an der Straße des 17. Junis ist zwar wunderbar, aber da­neben bleibt für mich ein großer weißer Fleck auf der Karte, den ich wohl nie betreten werde.

Und dann ist da noch das skandalöse Feh­len eines Weges am Deutzer Ring ab der Gießener Straße Richtung Severinsbrücke. Da waren früher auf beiden Seiten Wege. Einfach weg. Wurden die geklaut? Ist mir rätselhaft, da gehe ich jedenfalls nicht weiter, gezwun­genermaßen.

Achtung, jetzt wird es brutal, archi­tek­to­nisch gesehen:


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