Schönstein-, Senefelder-, Landmann-, Gott-
fried-Daniels-, Heidemann-, Arnimstraße
27. Januar 2018

Etappe Nr. 254, Länge: 4,6 km, Gesamt-Km: 958,8

Ich kratze nur ein ganz kleines Bizzle am Blücher­park und werde mit einigen tollen Borken belohnt. Dafür tapere ich vorher durch Neuehrenfeld, das von der schräg stehenden Sonne in kontrastreiche Stra­ßenscheiben geschnit­ten zu sein scheint. Der Park misst heutzutage ~ 18 Hektar, vielleicht lerne ich dadurch endlich, wie groß dieses mir nicht eingängige Maß – ha – in Wirklichkeit ist. 100×100 m², ist doch ganz einfach.


Glas-, Philipp-, Kepler-, Reis-, Neptunstraße, Neptunplatz, Geissel-, Körnerstraße
14. Januar 2018

Etappe Nr. 253, Länge: 3,9 km, Gesamt-Km: 954,2

Los geht‘s, 2018, stramm Richtung 1000 km!

Ehrenfeld begeistert mich immer wieder mit sei­nen bunten Ecken und herunter­ge­kom­menen Hauseingängen, hier finden sich noch letzte Exemplare von messing­be­schlagenen Haustüren mit gekachelten Wänden, ebenso emaillierte Tür­griffe. Leider schwin­den diese ar­chi­tek­tonischen Kost­barkeiten, hauptsächlich ersetzt durch langweilige moderne Häss­lichkeiten. Die Mischung scheint noch aus­gewogen, aber der Trend geht eindeutig in die falsche Richtung.

In Ehrenfeld besuche ich zudem meinen lieben Freund Trutz, den Erschaffer des Wurstelefanten. Diesen wunderbaren Künst­ler findet man sonntags abends im Metronom*, Jazzschallplatten und Bier auflegend!
*dat is übrijens net in Ihrefeld!


Simrock-, Thebäer-, Barthel-, Roß-, Stuppstraße25. November 2017

Etappe Nr. 252, Länge: 3,0 km, Gesamt-Km: 950,3

Ein kleiner Happen Ehrenfeld am Samstag Nach­mittag, und zack: dunkel!

Aus dem Leben der Pantoffeltierchen:


Sachsenbergerstraße, Mülheimer Hafen, Katzenbuckelbrücke, Karl-Theodor-, Windmühlen-, Wallstraße1. November 2017

Etappe Nr. 251, Länge: 4,4 km, Gesamt-Km: 947,3

Nicht so spektakulär wie die letzte Tour ist der Hafenrundgang in Mül­heim trotzdem eine „Reise“ auf die Schäl Sick wert: das Wasser im Becken ist heute teilweise spiegelglatt, knal­liger Lack und Rost in allen Stadien des Ver­falls duplizieren sich vertikal, bis dann ein Vierer ohne Steuermann hin­durchrudert oder der Kormoran Wellen beim Fischen erzeugt.

Die Sonne verschwindet langsam in gelbem Dunst, es sind nur wenig Leute unterwegs – wobei auf den Schiffen auch am Feier­tag geschäftiges Getakel stattfindet –, es ist wunderbar ruhig und die Atmo­sphäre verdichtet sich zu einem gelb-orangenen Spiegel mit bunten und braunen Tupfern, ganz ganz wunderbar!

Wenn ich so lange rumtrödele und 1000 Fotos schieße, dann fällt der Rest der Etappe fast zwingend in die Finsternis, wobei sich der Mond in dem Moment zeigt, als ich die Katzenbuckelbrücke über­quere und ge­gen­über die Sonne am Ver­schwinden dran ist, wie man hier sagt. Die Wallstraße zieht mich an, weil ich in Wolfenbüttel in der gleichen Straße zur Schule ging. Das ist hier quasi Alt­stadt Mülheims, leider total zugeparkt.

Ps.: Ahoi!


Breslauer Platz, Machabäerstraße, Unter Krahnenbäumen, Im Krahnenhof, Dagobert-
straße, Thürmchenswall, Über‘m Regenbogen,
Im Stavenhof, Lübeckerstraße, Weidengasse
27. Oktober 2017

Etappe Nr. 250, Länge: 4,7 km, Gesamt-Km: 942,9

Manchmal habe ich einfach Glück. So wie letztes Jahr mit dem Mond und den Kranichen. Heute wieder, ich folge – übrigens zum Jubiläum (250 Etappen) – meinem Gefühl und nehme mir „zehn Minuten am Rhein, das kann ja nicht schaden“, während ich eigentlich Lücken im Kunibertsviertel fülle. Dabei läuft es nicht reibungslos, weil die Treppe, über die man Unter Krahnenbäumen über die Turiner Straße folgen kann, gesperrt ist. So ändere ich die Route:

Dann folgt besagte spontane Pause am Rhein, ich verpflege mich, schaue mir das Rheinpanorama an, packe meine Sa­chen, steige die Treppe wieder hoch, schließe mein Rad auf, mache noch ein Foto, und BAMM:

Der Regenbogen!

Von jetzt auf gleich erscheint ein dop­pel­ter, fast kompletter Regenbogen vor dunklen Wolken, der volle 15 Minuten anhält. Gegen Ende fängt es ganz leicht an zu regnen, ich wechsle zwischen Han­dy- und Spiegelreflexkamera, um zur Krö­nung den Schwarm Möwen mit den Sittichen (siehe letztes Bild) ablichten zu kön­nen, und versuche die ganze Zeit, nicht an meine Ohren zu denken. WoW!


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