Eigelstein, Lupus-, Fontane-, Stormstraße, Rosengarten Fort X20. Oktober 2017

Etappe Nr. 249, Länge: 2,9 km, Gesamt-Km: 938,2

Eigelstein & Rosengarten. So könnte ein Roman heißen.

Ach ja, der Eigelstein, wie oft war ich hier in der Mittagspause auf der Suche nach Essbarem. Es gibt noch viele der Läden und Institutionen von vor 20 Jahren, aber einiges ist auch verschwun­den, selbst die Brauerei sieht ver­lassen aus. Warum heißt es Eigelstein?
„An dieser aus der Römerzeit stammenden Straße befanden sich … Friedhöfe, auf deren Grabmälern häufig steinerne Pi­nienzapfen als Symbol der Unsterb­lich­keit angebracht waren: Diese sahen für Kölner aus wie Eicheln, also nannte man sie ‚Eychelsteyne‘.“ [a] Die Kölner wieder.

Und dann noch der Rosengarten, ko­mische Idee, den im Herbst aufzusuchen. Ist aber wirklich schön da, müsster mal hingehen! Ich hatte irgendwo gelesen, dass er nur noch bis Ende Oktober ge­öffnet hat, da ergriff mich die Tor­schlusspanik. Von Rosen ist nicht mehr viel übrig – dafür muss ich noch mal herkommen –, aber die Anlage ist beein­druckend, wie sie in den Baumwipfeln auf dem Fort X thront. Die Sitz­ge­le­genheiten sind toll (siehe Foto #12), und nachdem ich dort längere Zeit gesessen hatte taucht die Sonne – das einzige Mal heute – das Herbstlaub in goldenes Licht.


Venloer Straße14. Oktober 2017

Etappe Nr. 248, Länge: 6,5 km, Gesamt-Km: 935,3

Heute ist es einfach: eine Straße, ein Mann, zwei Füße, zwei Augen.

Serie „Baum & Stein“


Am Alten Ufer, Servas-, Kunibertsgasse, Niederichstraße, Konrad-Adenauer-Ufer, Oppenheim-, Elsa-Brändström-Straße, Niederländer Ufer, Slaby-, Hertha-Kraus-Straße29. September 2017

Etappe Nr. 247, Länge: 6,2 km, Gesamt-Km: 928,8

Die Gegend hinterm Hauptbahnhof ist wirklich spannend, da stehen Häuser rum … zwar viel Protziges, aber eben auch geometrisch sehr schöne Bauten aus Glas und Stahl, da kann man sich in Wieder­holungen und Spiegelungen verlieren: toll! Dann besuche ich meine liebe Ex-Nachbarin aus Kalk, die inzwischen auf dem ehemaligen Kasernengelände an der Boltensternstraße wohnt. Die Disköösch war zwar zu kurz, aber trotz­dem so lang, dass sich mir die Gelegen­heit ergab, das Gelände auch noch im Dunkeln zu durch­streifen. Schön ruhig und aufgeräumt, auch wenn noch gebaut wird.


Johannis-, Altenberg-, Brandenburger -, Jakordenstraße, An der Linde, Unter Kahlenhausen, Clever Straße, Riehler Platz,
Am Zuckerberg, Hülchrather Straße
22. September 2017

Etappe Nr. 246, Länge: 3,6 km, Gesamt-Km: 922,6

Hinterm Hauptbahnhof, zwischen Turiner /Riehler Straße und dem Rhein ist eine Gegend, die nicht nur gen Fluss vertikal abfällt, sondern eine Fülle an Kanz­lei­en, Hotels (so viele Hotels …) und öffentlichen Institutionen bietet. Mir ist allerdings noch nie der brutale Be­tonkasten der Hochschule für Musik und Tanz auf­ge­fallen, wobei das doch ein paar Begegnungen erklären würde: junge Menschen, die Instrumente transpor­tie­ren, wollen dort eher nicht zur Phil­harmonie (später vielleicht).

Dann gehe ich weiter stadtauswärts und stehe im Park am Ring plötzlich vor dem „Kronleuchtersaal“, so weist es ein Schild aus. Nanu? Keine Kronleuchter, ge­schweige denn ein Gewölbe diese auf­zuhängen? Stattdessen ein kleiner, un­auffälliger Beton­kasten mit Tür. Aha, es geht in den Untergrund, so eine Führung muss ich irgendwann mitmachen! Eine weitere Station zur Abwasser­land­schaft findet sich dann am Weinberg (Foto #11).


Aquino-, Sudermann-, Schilling-, Sedan-,
Belfort-, Merlo-, Lent-, Grabbe-, Adam-Wrede-Straße, Johannes-Giesberts-Park, Klein-
gärtnerverein Hoffnung e.V., Nordpark, Duisburger -, Eichhorn-, Allensteiner -, Schlenderhaner Straße
16. September 2017

Etappe Nr. 245, Länge: 6,3 km, Gesamt-Km: 919,0

Zuerst plane ich Rhein ein, um einen mög­lichst freien Blick auf die tollen Wolken zu haben. Das gestaltet sich schwierig – fotomäßig –, aber der Rhein beruhigt ungemein. Dann sind noch ein paar Parks auf dem Plan, herbstmäßig. Aber der lässt sich noch nicht blicken, keine gefärbten Blätter. Nur dunkelst gefärbte Wolken, die mich dann doch ganz am Ende zum Unterstellen zwingen.

In der Gegend mit den orangenen Häusern (Bild #10) fällt mir auf, wie kurz der Weg zwischen arm und reich ist, da muss man nur einmal die Straße überqueren, und schon werden aus trostlosen Mehr­familienkästen geklinkerte Häuschen in einer Spielstraße. Krass.


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