Bennoplatz, Dinkelsbühler -, Rothenburger -, Nördlinger -, Bamberger -, Miltenberger -, Würzburger -, Bayreuther -, Ansbacher -, Kelheimer -, Augsburger -, Nürnberger Straße
16. Juni 2018

Etappe Nr. 266, Länge: 3,9 km, Gesamt-Km: 1021,4

Drei Burger, Berge von Bam, Milten und Nürn, die Straßen und deren Namen sind alle zusammengesetzt wie dieses Viertel Vingst, aus vielen Einzel­tei­len nämlich. Jede Ecke und Kante sieht anders aus, und doch beschleicht mich ganz kurz das Gefühl, mal wieder an meiner alten Schule zu sein, in der Burgstraße war ich in den 80ern (Cellenser wissen Be­scheid) und vor zwei Jahren schon.


Leo-, Everhard-, Fritz-Voigt-Straße9. Juni 2018

Etappe Nr. 265, Länge: 2,6 km, Gesamt-Km: 1017,5

Kurz cross ins vordere Eck vom Ehren-Feld, mit diesem Paradeschlag hole ich zwei Straßen nach, die ich ausgelassen hatte. Und hänge noch einen Schlenker durch die – na, die Ding, wie heißt sie denn, die da wo die DingFabrik* steht – ist auch nicht so wichtig wie die Straße heißt, denn viel wichtiger ist das, was ich davor entdecke. Und zwar eine Tankstelle. Nu, für zum Fuß zum gehen nicht so wichtig werdet Ihr sagen, das stimmt auch, ich habe den Öldruck gerade erst letztens überprüft! Aber was auf diesem Riesenhof an grünen Toren vor sich hinrottet ist fantastisch. Das schei­nen Mietgaragen zu sein, und die Tore sind entweder in einem frischen Grün gestrichen oder – vielleicht die Hälf­te – in dem, was von einem frischen Grün von vor min. 50 Jahren übrig­ge­blieben ist. Ich krieg mich kaum ein vor Begeisterung!
* die heißt wirklich so, da will ich hin, handwerken!


Heßhofstraße, Hövilandweg, Konstanzer Straße, Langendahlweg, Hans-Offermann-Straße, Bertha-Benz-, Hedwig-Wachenheim-Karree
12. Mai 2018

Etappe Nr. 264, Länge: 8,8 km, Gesamt-Km: 1014,9

Kaiserwetter. Erst schleiche ich mich an das Neu­bau­gebiet zwischen dem Natur­freibad Vingst und Ostheim an, mache einen Schlenker durch den Wald bis zum Alten Deutzer Postweg, um dann mitten­rein­zu­tapern und den „Fehler“ zu be­gehen, auch jede Querstraße als „Straße“ zu betrach­ten. So kommen fast neun km Strecke zu­sammen. Jetzt kenne ich aber auch jeden in der Gegend.

Frau Hedwig Wachenheim kannte ich da­ge­gen nicht, und ob das hier als Kar­ree durchgeht weiß ich auch nicht. Was weiß ich schon, Augen auf bei der Stra­ßenwahl. Frau Bertha Benz ist nicht nur Na­mens­geberin des anderen Karrees, hier stehen viele ihrer Karossen rum; und Ferrari, und Fami­lien­kutschen, und Kleinwagen.


Kuth-, Amtsstraße, Josef-Boschbach-Weg, Eschkampsgrund, Marbergweg, Auf dem Kitzeberg, Hibbelen-, Ibsen-, Grieg-, Sibelius-
straße, Im Heidkamp, Am Kaulberg, Im Gremberg, Roddergasse
5. Mai 2018

Etappe Nr. 263, Länge: 8,2 km, Gesamt-Km: 1006,1

1.000

Dieser Zahl bin ich jetzt lange hinter­hergelaufen, und als sie in Sicht kam habe ich viel darüber geredet und nach­gedacht. Als ich sie allerdings über­schritt habe ich überhaupt nicht daran gedacht – es war näm­lich ziemlich heiß –, erst viel später fiel mir ein: Ha! Das war jetzt ungefähr viel­leicht die Hälfte von »Ganz Köln«. Schaut man allerdings auf die Karte sieht es so aus als ob es schon deutlich mehr wäre. Denn man tau! Nun öfter auf der Schäl Sick.


In den Reihen, Homar-, Plantagenstraße, Hinter dem Heßgarten, Unkelshof, Kampgasse, Kürten-, Waldstraße, Heßhofplatz28. April 2018

Etappe Nr. 262, Länge: 5,0 km, Gesamt-Km: 997,9

Back to Vingst. Ja, so kann ein Stadt­teil heißen. Jetzt wird es kleinteilig, abbie­gig, fast büro­kratisch. Daher auch der kurze Ausflug in den Kleingar­ten­verein. Schon die Römer waren hier, „Vinheim“ wird vermutlich vom vinitor, dem Winzer, abge­leitet. Ob hier in der Antike allerdings Wein angebaut wurde bezweifle ich, bei den vielen Eisen­bahnlinien, die die Gegend durch­schnei­den …


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