Rheinufer: Mondfinsternis@Severinsbrücke
27. Juli 2018

Etappe Nr. 270, Länge: 0,0 km, Gesamt-Km: 1038,5

Dem Anlass entsprechend nehme ich dieses außergewöhnliche Ereignis „längste Mond­fin­sternis des 21. Jahrhunderts“ zum Anlass, dieses auch zu zeigen. Zuerst war ich auf der Deutzer Brücke, um fest­zustellen, dass die meisten Beobachter nach Süden starrten, wo der Mond defi­nitiv nicht zu erwarten war. Aber bis er sich endlich aus der Dunst­glocke bei leicht sommerlichen Tempe­ra­turen von 30 Grad herausschälte hatte ich einen schönen Platz direkt am Rhein zwi­schen Deutzer und Severinsbrücke bezogen.

Als der Mond sich dann – schon ganz ver­fin­stert – endlich zeigte war es schon ziem­lich voll, und es sollte noch rich­tig voll werden. Allerdings war ich einer der wenigen, die auch bis zum Austritt aus dem Kernschatten (5. Kontakt) blieben. Schaut Euch einfach die Bilder an, viel muss ich dazu gar nicht sagen. Es war toll! Hach, der Mars! Und die nächste Mofi ist übrigens schon am 21.01.2019.


Ossendorfer Weg, Bahide-Arslan-, Nöcker-, Clemens-Hastrich-, Johann-Thomer-, Bodenheimer-, Karl-Bosch-, Wolffsohn-, Max-Fremery-, Biesterfeldstraße21. Juli 2018

Etappe Nr. 269, Länge: 6,9 km, Gesamt-Km: 1038,5

Ich wühle mich – knietief in Robinien­blüten watend – durch ein schön geklin­kertes Vier­tel kurz vorm West­ende. Und hebe mir für den Schluss eine zuerst lang­weilig erschei­nende Industriestraße auf, bevor ich durch den Park Richtung Vogelsang aussteige (und mich dort auf dem Heimweg um 180 Grad desorientiere). Und die Biesterfeldstraße enttäuscht mich nicht, dort finde ich diesen Wahnsinns-Autoanhänger, siehe die letz­ten drei Bilder. Ha! »Ganz Köln« rocks, es gibt immer etwas zu sehen!


Mühlenweg, Westend-, Karl-Benz-, Daimlerstraße, Kolkraben-, Silber-
möwen-, Seeadlerweg
30. Juni 2018

Etappe Nr. 268, Länge: 6,4 km, Gesamt-Km: 1031,6

Zu Ehren meines Berliner Geburtstags­bru­ders – allet Jute noch mal von hier! – erkunde ich bei schönstem Taperwetter die Ecken und Kanten von Köln, am West­end ist dann auch wirklich Ende. Die Abzweigung über den Friedhof lohnt sich, da gibt es viele schö­ne, unter­schied­li­che Bäume. Und dann bin ich auch schon in Vogelsang, dort, wo all die Straßen so schöne Namen haben. Viel­leicht kann mir jemand verraten, warum ich immer un­si­cher bin, ob man Möwen mit v oder w schreibt? Liegt das echt am Eis?


Regensburger -, Schul-, Passauer Straße, Matthias-Kann-Pfad, Schleuterstraße24. Juni 2018

Etappe Nr. 267, Länge: 3,8 km, Gesamt-Km: 1025,2

Wie gesagt, ich werde schwer an meine Hei­mat er­innert, an meinem Gymnasium in der Burgstraße gab es eine lange und finstere sogenannte Schulstraße, von der die ver­schiedenen Trakte abgingen. Um es noch rea­listischer zu machen duftet es herrlich nach frischem Brot: da wo ich herkomme wird WASA-Knä­ckebrot gebacken, und das riecht man je nach Windrichtung schon aus großer Entfernung. Sehr viel mehr kann ich die­ser Gegend nicht ab­ringen, bis auf eine weitere geniale Baum-­Pilz-Symbiose auf dem Rückweg. Und auf dem Hügelwald war ich, aber bis zum darin verborgenen Gasometer konnte ich nicht vordringen.


Bennoplatz, Dinkelsbühler -, Rothenburger -, Nördlinger -, Bamberger -, Miltenberger -, Würzburger -, Bayreuther -, Ansbacher -, Kelheimer -, Augsburger -, Nürnberger Straße
16. Juni 2018

Etappe Nr. 266, Länge: 3,9 km, Gesamt-Km: 1021,4

Drei Burger, Berge von Bam, Milten und Nürn, die Straßen und deren Namen sind alle zusammengesetzt wie dieses Viertel Vingst, aus vielen Einzel­tei­len nämlich. Jede Ecke und Kante sieht anders aus, und doch beschleicht mich ganz kurz das Gefühl, mal wieder an meiner alten Schule zu sein, in der Burgstraße war ich in den 80ern (Cellenser wissen Be­scheid) und vor zwei Jahren schon.


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