Mühlenweg, Westend-, Karl-Benz-, Daimlerstraße, Kolkraben-, Silber-
möwen-, Seeadlerweg
30. Juni 2018

Etappe Nr. 268, Länge: 6,4 km, Gesamt-Km: 1031,6

Zu Ehren meines Berliner Geburtstags­bru­ders – allet Jute noch mal von hier! – erkunde ich bei schönstem Taperwetter die Ecken und Kanten von Köln, am West­end ist dann auch wirklich Ende. Die Abzweigung über den Friedhof lohnt sich, da gibt es viele schö­ne, unter­schied­li­che Bäume. Und dann bin ich auch schon in Vogelsang, dort, wo all die Straßen so schöne Namen haben. Viel­leicht kann mir jemand verraten, warum ich immer un­si­cher bin, ob man Möwen mit v oder w schreibt? Liegt das echt am Eis?


Regensburger -, Schul-, Passauer Straße, Matthias-Kann-Pfad, Schleuterstraße24. Juni 2018

Etappe Nr. 267, Länge: 3,8 km, Gesamt-Km: 1025,2

Wie gesagt, ich werde schwer an meine Hei­mat er­innert, an meinem Gymnasium in der Burgstraße gab es eine lange und finstere sogenannte Schulstraße, von der die ver­schiedenen Trakte abgingen. Um es noch rea­listischer zu machen duftet es herrlich nach frischem Brot: da wo ich herkomme wird WASA-Knä­ckebrot gebacken, und das riecht man je nach Windrichtung schon aus großer Entfernung. Sehr viel mehr kann ich die­ser Gegend nicht ab­ringen, bis auf eine weitere geniale Baum-­Pilz-Symbiose auf dem Rückweg. Und auf dem Hügelwald war ich, aber bis zum darin verborgenen Gasometer konnte ich nicht vordringen.


Bennoplatz, Dinkelsbühler -, Rothenburger -, Nördlinger -, Bamberger -, Miltenberger -, Würzburger -, Bayreuther -, Ansbacher -, Kelheimer -, Augsburger -, Nürnberger Straße
16. Juni 2018

Etappe Nr. 266, Länge: 3,9 km, Gesamt-Km: 1021,4

Drei Burger, Berge von Bam, Milten und Nürn, die Straßen und deren Namen sind alle zusammengesetzt wie dieses Viertel Vingst, aus vielen Einzel­tei­len nämlich. Jede Ecke und Kante sieht anders aus, und doch beschleicht mich ganz kurz das Gefühl, mal wieder an meiner alten Schule zu sein, in der Burgstraße war ich in den 80ern (Cellenser wissen Be­scheid) und vor zwei Jahren schon.


Leo-, Everhard-, Fritz-Voigt-Straße9. Juni 2018

Etappe Nr. 265, Länge: 2,6 km, Gesamt-Km: 1017,5

Kurz cross ins vordere Eck vom Ehren-Feld, mit diesem Paradeschlag hole ich zwei Straßen nach, die ich ausgelassen hatte. Und hänge noch einen Schlenker durch die – na, die Ding, wie heißt sie denn, die da wo die DingFabrik* steht – ist auch nicht so wichtig wie die Straße heißt, denn viel wichtiger ist das, was ich davor entdecke. Und zwar eine Tankstelle. Nu, für zum Fuß zum gehen nicht so wichtig werdet Ihr sagen, das stimmt auch, ich habe den Öldruck gerade erst letztens überprüft! Aber was auf diesem Riesenhof an grünen Toren vor sich hinrottet ist fantastisch. Das schei­nen Mietgaragen zu sein, und die Tore sind entweder in einem frischen Grün gestrichen oder – vielleicht die Hälf­te – in dem, was von einem frischen Grün von vor min. 50 Jahren übrig­ge­blieben ist. Ich krieg mich kaum ein vor Begeisterung!
* die heißt wirklich so, da will ich hin, handwerken!


Heßhofstraße, Hövilandweg, Konstanzer Straße, Langendahlweg, Hans-Offermann-Straße, Bertha-Benz-, Hedwig-Wachenheim-Karree
12. Mai 2018

Etappe Nr. 264, Länge: 8,8 km, Gesamt-Km: 1014,9

Kaiserwetter. Erst schleiche ich mich an das Neu­bau­gebiet zwischen dem Natur­freibad Vingst und Ostheim an, mache einen Schlenker durch den Wald bis zum Alten Deutzer Postweg, um dann mitten­rein­zu­tapern und den „Fehler“ zu be­gehen, auch jede Querstraße als „Straße“ zu betrach­ten. So kommen fast neun km Strecke zu­sammen. Jetzt kenne ich aber auch jeden in der Gegend.

Frau Hedwig Wachenheim kannte ich da­ge­gen nicht, und ob das hier als Kar­ree durchgeht weiß ich auch nicht. Was weiß ich schon, Augen auf bei der Stra­ßenwahl. Frau Bertha Benz ist nicht nur Na­mens­geberin des anderen Karrees, hier stehen viele ihrer Karossen rum; und Ferrari, und Fami­lien­kutschen, und Kleinwagen.


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