Häuschensweg, Johann-Brink-Platz, Johann-Brink-, Felten-, Emil-, Segmüller-, Parseval-, Zamenhof-, Wilhelm-Schreiber-, Masius-, Gerhard-Bruders-Straße, Am Nußbergerpfad, Jüssen-, Peter-Franzen-Straße18. August 2018

Etappe Nr. 272, Länge: 6,8 km, Gesamt-Km: 1050,2

Manchmal schalte ich nicht besonders schnell (muss ich ja eigentlich auch nicht, hab ja nur einen Gang!). Als ich in die Reihen­haus­siedlung an der Ma­sius­straße ein­biege, finde ich auf der einen Seite eine ab­ge­rissene Trümmerwüste vor, eine Hälfte steht noch. Das Ende fällt mir auf, weil es zugemauerte Fenster UND Türen hat. Nicht sehr prak­tisch, denke ich mir (Bild #4). Irgendwann geht mir auf, dass auch die ganzen anderen Riegel dieser Häuser leer stehen (Bild #5), schon ausgeräumt sind (große Mengen Schrott liegen auf den Hinterhöfen, Bild #6) und bald dem Bagger zum Opfer fallen werden (Bild #7). Die letzte Reihe ist dann aller­dings schon neu gebaut, so bekomme ich ein Bild (Ihr leider nicht), wie die Gegend bald aussehen wird: neu, aber irgendwie auch ähnlich. Sehr merk­würdig, das Ganze.

Mein Highlight dieser Etappe: Bild #3! Und die Fächerpalme. Undundund.


Grüner Brunnen-, Erlenweg, Am Langen Stein, Unter Bergamotten, Unter Kirschen, Unter Birnen, Hugotstraße11. August 2018

Etappe Nr. 271, Länge: 4,9 km, Gesamt-Km: 1043,4

Die Kölner wieder. „Am Langen Stein“: schö­ner Stra­ßenname. „Unter Kirschen“, „Unter Birnen“: okay, okay. Aber: „Unter Ber­ga­motten“? Da werden doch den lieben langen Tag nur Witze über Motten ge­macht. Was sind denn Bergamotten? Aha, selbst da konnte man sich nicht ent­schei­den, Zitrone oder Birne. Die sind ja auch so ähnlich in ihrer Erscheinung. Jedenfalls meine ich Birnen gesehen zu haben, das können aber auch die „Un­te­ren“ gewesen sein. Gibt es noch andere Städte mit „Unter“-Irgendwas-Straßen­namen (so, wie wir es verwenden, also nicht „Unter der Eiche“)? Tatsächlich, „Unter Eichen“ jibbet zwee Mal. Wir ha­ben noch ein paar sehr schöne Beispiele in der Stadt, aber in „Un­ter­ste Sau­er­wiese“ möchte ich wirklich nicht wohnen, das ist echt unterste Ka­no­ne.


Rheinufer: Mondfinsternis@Severinsbrücke
27. Juli 2018

Etappe Nr. 270, Länge: 0,0 km, Gesamt-Km: 1038,5

Dem Anlass entsprechend nehme ich dieses außergewöhnliche Ereignis „längste Mond­fin­sternis des 21. Jahrhunderts“ zum Anlass, dieses auch zu zeigen. Zuerst war ich auf der Deutzer Brücke, um fest­zustellen, dass die meisten Beobachter nach Süden starrten, wo der Mond defi­nitiv nicht zu erwarten war. Aber bis er sich endlich aus der Dunst­glocke bei leicht sommerlichen Tempe­ra­turen von 30 Grad herausschälte hatte ich einen schönen Platz direkt am Rhein zwi­schen Deutzer und Severinsbrücke bezogen.

Als der Mond sich dann – schon ganz ver­fin­stert – endlich zeigte war es schon ziem­lich voll, und es sollte noch rich­tig voll werden. Allerdings war ich einer der wenigen, die auch bis zum Austritt aus dem Kernschatten (5. Kontakt) blieben. Schaut Euch einfach die Bilder an, viel muss ich dazu gar nicht sagen. Es war toll! Hach, der Mars! Und die nächste Mofi ist übrigens schon am 21.01.2019.


Ossendorfer Weg, Bahide-Arslan-, Nöcker-, Clemens-Hastrich-, Johann-Thomer-, Bodenheimer-, Karl-Bosch-, Wolffsohn-, Max-Fremery-, Biesterfeldstraße21. Juli 2018

Etappe Nr. 269, Länge: 6,9 km, Gesamt-Km: 1038,5

Ich wühle mich – knietief in Robinien­blüten watend – durch ein schön geklin­kertes Vier­tel kurz vorm West­ende. Und hebe mir für den Schluss eine zuerst lang­weilig erschei­nende Industriestraße auf, bevor ich durch den Park Richtung Vogelsang aussteige (und mich dort auf dem Heimweg um 180 Grad desorientiere). Und die Biesterfeldstraße enttäuscht mich nicht, dort finde ich diesen Wahnsinns-Autoanhänger, siehe die letz­ten drei Bilder. Ha! »Ganz Köln« rocks, es gibt immer etwas zu sehen!


Mühlenweg, Westend-, Karl-Benz-, Daimlerstraße, Kolkraben-, Silber-
möwen-, Seeadlerweg
30. Juni 2018

Etappe Nr. 268, Länge: 6,4 km, Gesamt-Km: 1031,6

Zu Ehren meines Berliner Geburtstags­bru­ders – allet Jute noch mal von hier! – erkunde ich bei schönstem Taperwetter die Ecken und Kanten von Köln, am West­end ist dann auch wirklich Ende. Die Abzweigung über den Friedhof lohnt sich, da gibt es viele schö­ne, unter­schied­li­che Bäume. Und dann bin ich auch schon in Vogelsang, dort, wo all die Straßen so schöne Namen haben. Viel­leicht kann mir jemand verraten, warum ich immer un­si­cher bin, ob man Möwen mit v oder w schreibt? Liegt das echt am Eis?


Feed abonnieren
Infos zu diesem Projekt
Kontakt & Copyright
Hilfe
Ganz Köln bei Facebook
Ganz Köln bei Instagram
I m p r e s s u m  |  D a t e n s c h u t z